Von Langeweile keine Spur – Verabschiedung von Mitarbeitenden in den Ruhestand

von admin

Von Langeweile keine Spur – Verabschiedung von Mitarbeitenden in den Ruhestand

Mit einem köstlichen Mittagessen beim Italiener wurden fünf Mitarbeitende aus den verschiedensten Arbeitsbereichen von Hannelore Böhnke-Bruns, Sprecherin der Geschäftsführung, und Franziska Trappe, pädagogische Geschäftsführung, sowie von der stellvertretenden Vorsitzenden des Betriebsrates, Claudia Hollmann, in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. „Wir bedanken uns herzlich bei Ihnen für Ihre langjährige Treue“, erklärte Hannelore Böhnke-Bruns. „Zum Teil sind Sie ja nun schon einige Wochen oder Monate in Rente und wir sind sehr gespannt, wie Sie Ihr Leben nach der Arbeit gestalten.“

Damit haben offenbar alle Anwesenden keinerlei Probleme. Langeweile kommt bei Niemandem auf. Andreas Beyerlin, war rund 32 Jahre als Gruppenleitung im Obstbau auf Gut Kinderhaus tätig. „Anfangs ist mir der Abschied sehr schwer gefallen. Ich habe bis zum Schluss sehr gerne gearbeitet“, berichtet er. Deswegen sei er dem Gut auch im Ruhestand nach wie vor sehr verbunden. Ehrenamtlich engagiert er sich nun in einem Kulturprojekt auf Gut Kinderhaus und gibt einem jungen Beschäftigten Unterricht im Umgang mit Zahlen. Das sei ihm eine Herzensangelegenheit. Ansonsten geht er gerne wandern oder unternimmt Radtouren mit Freunden. „Da geht die Saison ja jetzt gerade wieder los“, freut er sich.

Ulrich Möllers war 20 Jahre bei Westfalenfleiß. Alle fünf Jahre hat er sein Aufgabenfeld gewechselt – vom ehemaligen Hiltruper Verkaufsladen, über den ISM-Standort an der Rudolf-Diesel-Straße, dann in die Verwaltung am Kesslerweg und schließlich als Unterstützer der Beschäftigten in der Werkstatt Telgte. „Es war schön, verschiedene Bereiche im Unternehmen kennen zu lernen und so über seinen eigenen Tellerrand schauen zu können“, resümiert er. Aber nun habe er reichlich Zeit, sich seinem langjährigen Hobby zu widmen. „Ich sammle Dampfmaschinen im Miniaturformat und habe derzeit eine Ausstellung im Hiltruper Museum. Alle 200 Maschinen sind voll funktionstüchtig“, erzählt er mit leuchtenden Augen. Er habe dort nun seinen ehemaligen Beruf mit seinem Hobby verknüpfen können. „Ich habe schon einige Gruppenführungen mit Menschen mit Behinderungen durchgeführt. Das macht mir große Freude.“

Maria Arnhold hat nun mehr Zeit für ihre Familie, strickt und häkelt für ihre Enkelkinder, besucht Freunde und hält sich mit Fitnesstraining und Yoga jung. „Den Spruch, dass Rentner nie Zeit haben, habe ich vorher nicht geglaubt“, lacht sie. Aber nachdem sie sich zunächst eine neue Tagesstruktur aufgebaut habe, käme bei ihr tatsächlich auch keine Langeweile auf. „Wenngleich ich die Beschäftigten nach wie vor vermisse“, erklärt sie mit ein wenig Wehmut. 12 Jahre hat sie in der Großküche gearbeitet und seit 2010 in der Hauswirtschaft an der Rudolf-Diesel-Str. 43. „Ich war im letzten Jahr auf dem Sommerfest in der Zweigwerkstatt Nord zu Besuch. Das war ein freudiges Wiedersehen. Ich hoffe, ich werde beim nächsten Fest wieder eingeladen.“

19 Jahre lang hat Sergej Smotrizki im Gruppendienst im Wohnhaus Wolbeck gearbeitet - zunächst zwei Jahre im Haus Am Wigbold und dann 17 Jahre im Haus Am Steintor. „Da sind einem die Bewohnerinnen und Bewohner schon sehr ans Herz gewachsen“, sagt er. „Ich konnte nicht von null auf hundert in die Rente gehen. Ich mache noch immer einen Minijob als Aushilfe im Haus. So bleibe ich dem Haus Wolbeck noch ein wenig treu.“  Ansonsten singt er in einem Chor, spielt in einem Blasorchester und macht gerne Gartenarbeit. Darüber hinaus unterstützt er als gebürtiger Ukrainer ehrenamtlich nach Münster geflüchtete Familien mit Kindern mit Behinderung aus seinem Heimatland. 

Mit 29 Jahren Betriebszugehörigkeit war Elke Stork die langjährigste Mitarbeiterin, die in die Rente verabschiedet wurde. „Ich habe in der Verwaltung am Kesslerweg im Rechnungswesen gearbeitet. Ich glaube, ich bin die einzige hier, die vom ersten bis zum letzten Tag im selben Büro auf demselben Platz gesessen hat“, schmunzelt sie. Ihre kaufmännischen und organisatorischen Kenntnisse setzt sie nun in ihrem Minijob in einem Café und Dorfladen in Ladbergen ein. „Dort arbeiten 27 Ehrenamtliche. Ich habe die Leitung übernommen und bin verantwortlich für den Einkauf, die Abrechnung und die Dienstplangestaltung.“ Diese Aufgaben gehen zeitlich weit über einen Minijob hinaus. „Den Rest mache ich ehrenamtlich von zu Hause aus“, erzählt sie als sei das eine Selbstverständlichkeit.

Nach diesen Geschichten wird klar, warum `Rentner nie Zeit haben´…

Das italienische Essen nahmen dennoch alle mit Ruhe und Genuss zu sich. Mit weiteren Erzählungen verging die Zeit im gemütlichen Ambiente des Restaurants wie im Flug. Am Ende überreichten Hannelore Böhnke-Bruns und Franziska Trappe mit den besten Wünschen für den neuen Lebensabschnitt einen bunten Blumenstrauß. Von Claudia Hollmann nahmen die frisch gebackenen Rentnerinnen und Rentner im Namen des Betriebsrates ebenfalls ein Geschenk entgegen.

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