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Zwangspause beendet – Westfalenfleiß-Werkstattrat nimmt seine Tätigkeit wieder auf

Die Tische weit auseinandergerückt, die Fenster geöffnet - unter Einhaltung der in diesen Zeiten erforderlichen Hygiene- und Abstandsregeln tagte der Werkstattrat im Schulungsraum am Kesslerweg zum ersten Mal seitdem vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW das Betretungsverbot für Werkstätten für behinderte Menschen ausgesprochen worden war. 

„Fünf Monate ist es nun her, als wir uns das letzte Mal getroffen haben“, berichtet Frank Szypior, Vorsitzender des Werkstattrates. Da sei natürlich einiges an Aufgaben liegengeblieben. „Aber durch Corona waren ja auch erst einmal andere Angelegenheiten wichtig. Mein Stellvertreter, Werner Pamme, und ich sind schon länger wieder in der Werkstatt präsent und standen dort die ganze Zeit – vor allem telefonisch - den Beschäftigten als Ansprechpartner für aktuelle Fragen zur Verfügung. Da gab und gibt es natürlich immer noch viele Themen rund um die Pandemie, bei denen Unsicherheiten bei unseren Kollegen bestehen. Und im regelmäßigen Austausch mit Joachim Schreiber, stellvertretende Vertrauensperson des Werkstattrates und auch Mitglied des Krisenstabes der Westfalenfleiß GmbH, sind wir immer auf dem neuesten Stand“, so Frank Szypior weiter. 

Auch sei es für ihn sehr hilfreich gewesen, dass er sich zumindest zwischendurch im Rahmen einer von der Landesarbeitsgemeinschaft der Werkstatträte NRW organisierten Videokonferenz mit den Werkstattratskollegen aus anderen Städten austauschen konnte. Es sei dort um viele rechtliche und praktische Fragen rund um den Umgang der Werkstätten mit der Corona-Pandemie gegangen. Das Thema lautete: Werkstattrat-Arbeit während Corona-Zeiten. „Da habe ich sehr viele Informationen bekommen, die ich in meiner Beratungsfunktion gut gebrauchen konnte“, sagt er. „Und überdies war es total spannend, mit 56 anderen Personen über den Bildschirm und das Mikrofon zu kommunizieren. Das hätte ich ohne Corona wahrscheinlich niemals erlebt“, fügt er schmunzelnd hinzu. 

Die Inhalte der Videokonferenz waren dann auch Thema bei der Sitzung des Werkstattrates am Kesslerweg. Außerdem haben die Teilnehmer sich mit den Schließungstagen der Werkstatt 2021 auseinandergesetzt. Andere Themen, wie die Vorbereitung der Werkstatträtekonferenz in Münster und Fortbildungen für Werkstatträte mussten Corona bedingt verschoben werden. Es gab viele glückliche Gesichter nach dieser langen Zeit. „Den Austausch miteinander haben wir sehr vermisst und nehmen mit Freude unsere Tätigkeit nun wieder auf “, sind sich alle einig.

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