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Wie ging es weiter? – ZDF-Dreharbeiten zweiter Teil

Wie bestellt und allen Wetterprognosen zum Trotz schien über den Apfelbäumen auf Gut Kinderhaus die Sonne. Ein Team vom ZDF-Fernsehen hatte sich angekündigt. Wie schon einmal im Januar dieses Jahres gingen die Redakteurin Corinna Wirth und ihr Team unter Einhaltung aller erforderlichen Test-, Hygiene- und Abstandsregeln der Frage nach, wie es den Werkstätten für behinderte Menschen in der Corona-Zeit ergeht. Wie ist es seit dem Januar weitergegangen? Ist die Lage etwas entspannter geworden? Wie hat sich die Auftragslage entwickelt? Und wie stellt sich die derzeitige wirtschaftliche Situation dar?  Fühlen sich die Werkstattbeschäftigten nach der erfolgreich verlaufenen Impfaktion sicherer? 

David Rimbach, Beschäftigter im Obstbau auf Gut Kinderhaus, war der erste Interviewpartner an diesem Tag. Zusammen mit Fachleiter Andreas Beyerlin stellte er sich den Fragen und demonstrierte dem Drehteam zeitgleich, welche Arbeiten um diese Jahreszeit an den Obstbäumen erforderlich sind. Denn die Natur wartet nicht, die Bäume müssen trotz Corona für eine ertragreiche Ernte vorbereitet werden. „Ich war ganz schön aufgeregt heute Morgen und konnte noch gar nichts essen“, sagt David Rimbach, „aber die Leute vom ZDF waren sehr locker und nett. So ist es mir dann doch leichtgefallen, das Interview zu führen.“ Und nach dem Dreh schmeckte ihm sein Frühstück umso besser. 

Auch Daniel Effner berichtete bereitwillig von seiner Tätigkeit in der Tierhaltung. Ja, er sei froh, dass er nach dem absoluten Lockdown im letzten Jahr wieder auf dem Gut arbeiten könne. Zuhause sei ihm ordentlich die Decke auf den Kopf gefallen und er habe seine Kollegen vermisst. „Und dass ich nun schon die zweite Impfung erhalten habe, gibt mir ein gutes Gefühl. Bald darf ich mich dann wieder mit mehreren Freunden treffen“, freut er sich. Indes zeigt er dem Drehteam, wie die Alpakas von ihrer Wiese geholt werden. Das Fernsehteam war begeistert von der idyllischen Atmosphäre auf Gut Kinderhaus und hätte gerne noch mehr Zeit im Hofladen verbracht. Der eng getaktete Zeitplan ließ jedoch ein weiteres Verweilen nicht zu. 

In der Schreinerei am Kesslerweg wartete mit Gerrit Daut schon der nächste Interviewpartner. „Bei uns ist die Auftragsanfrage groß“, berichtete er. Vor allem Speckbrettschläger sind sehr gefragt. Diese Outdoor-Sportart boomt in der Coronazeit. Hubert Puder, Sprecher der Geschäftsführung, kann das nur bestätigen. In der Schreinerei habe es keinen Auftragseinbruch gegeben im Gegensatz zu einigen anderen Arbeitsgruppen. Aber insgesamt habe Westfalenfleiß die schwierigen Monate gut bewältigt und mit der fortschreitenden Impfung gehe es nun hoffentlich bald wieder bergauf, blickt er erwartungsvoll in die Zukunft. 

Schließlich ging es mit den Dreharbeiten dann noch in die Arbeitsgruppe Konfektionierung. Dort wurde – wie bereits im Januar – Christian Drüge befragt. „Mir kamen die Leute vom ZDF schon fast vor wie alte Bekannte“, schmunzelt er. Seine Aufregung hielt sich dementsprechend dieses Mal dann auch in Grenzen. „Ich bin jetzt eher gespannt, wie die Reportage sein wird,“ resümiert er. 

Die Reportage wurde gesendet am 4. Juni 2021 auf 3sat in der Sendung „Einfach Mensch“. Alle, die die Sendung verpasst haben, können sich den Beitrag in der 3sat Mediathek unter folgendem Link  ansehen

https://www.3sat.de/gesellschaft/besonders-normal/einfach-mensch-vom-4-juni-2021-100.html 

Im ZDF wird der Bericht in der Sendung „Menschen – das Magazin“ am Samstag, 19. Juni um 12:05 Uhr ausgestrahlt.

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