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Von Bienen und Blüten – ein lehrreicher Tag auf der Bienenwiese am Gut Kinderhaus

Anschaulich präsentiert Winfried Jaeger auf der Obstwiese mit den Bienenstöcken am Gut Kinderhaus den Umstehenden zwei Behälter mit Äpfeln. „Hier seht ihr eine Schale mit wenigen kleinen Äpfeln und auf der anderen Seite eine mit vielen großen Äpfeln“, erklärt er. Damit demonstrierte der Imker, dass für eine ertragreiche Ernte Bienen von ungeheurer Wichtigkeit sind. „Die Bienen bestäuben die Blüten der Obstbäume und erst dann können große und gesunde Früchte heranreifen.“

Diese Information und noch viel mehr erfuhren die Teilnehmenden an dem Workshop `Von Blühstreifen, Bienen und Apfelbäumen...´, der am 5. Mai anlässlich des Europäischen Protesttages zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung angeboten wurde. Am 5. Mai eines jeden Jahres werden in ganz Europa Aktionen durchgeführt, die auf die Situation von Menschen mit Behinderung aufmerksam machen und sich dafür einsetzen, dass alle Menschen gleichberechtigt an der Gesellschaft teilhaben können. An diesem Tag soll auch gezeigt werden, dass Menschen mit Behinderung sich mit aktuellen Themen beschäftigen, die für das Leben wichtig sind.

Aus diesem Grund veranstalteten die `Regionalkonferenz zur Weiterentwicklung der Lebenswelten von Menschen mit Behinderung in Münster´ und das Selbstvertretungsgremium `Wir Menschen mit Lernschwierigkeiten in Münster (WiM)´ in diesem Jahr einen Fachtag in Leichter Sprache zum Thema Umweltschutz und Nachhaltigkeit. Unter dem Motto `Müll mich nicht zu´ wurden an neun verschiedenen Standorten in Münster Workshops angeboten.

Auch die Westfalenfleiß GmbH beteiligte sich. Den Teilnehmenden wurde angeboten, gemeinsam die Bienenwiese auf Gut Kinderhaus zu besuchen. Dort erfuhren sie von Winfried Jaeger und seiner Imkerkollegin Margret Topp etwas darüber, wie die Bienen leben und wie sie mit dafür sorgen, dass die 7.500 Apfelbäume vom Gut Kinderhaus im Herbst reichlich Äpfel tragen. Die Äpfel werden dann nach der Ernte unverpackt und ohne weite Transportwege im Hofladen auf Gut Kinderhaus und in der näheren Umgebung verkauft. Und auch den Honig unserer Bienen kann man im Hofladen erwerben“, erläutert Winfried Jaeger. Das spare Müll und Benzin.

Vor den staunenden Augen der Umstehenden öffnete er einen Bienenkorb und zog eine Wabe heraus. „Wer mag, darf einmal seinen Finger eintauchen und probieren. So frischen Honig habt ihr wahrscheinlich noch nie gegessen“, forderte er zum Naschen auf. Der süße Nektar schmeckte richtig gut – wie auch dann im Anschluss das von drei ehrenamtlichen Helfer*innen liebevoll vorbereitete Picknick mit Produkten aus dem Hofladen und aus der Region. Alles superfrisch, bei Westfalenfleiß oder regional erzeugt und ohne lange Transportwege direkt vermarktet!

„Das war nicht nur ein lehrreicher, sondern vor allem ein sehr schöner Tag“, schwärmt Teilnehmerin Christine Amedinck. „Ich habe so viel Spannendes über Bienen gehört und nebenbei noch erfahren, dass man Gänseblümchen essen kann“, sagt sie lächelnd.

Am Ende des Fachtages haben sich alle neun Workshop-Standorte im Rahmen einer Videokonferenz vernetzt und ausgetauscht. Was sonst noch los war an diesem Tag und mit welchen Themen sich die anderen Teilnehmenden auseinandergesetzt haben finden Sie unter: www.inklusion-in-muenster.de

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