Ein interessanter Einblick in die Berufswelt – Unternehmensparcours an der Sekundarschule und am Gymnasium Telgte

Der Unternehmensparcours, bei dem Firmen aus verschiedenen Branchen Schülerinnen und Schülern der siebten Klasse Einblicke in die Berufswelt verschaffen, fand nach zweijähriger -durch Corona bedingten - Pause in der Sekundarschule Telgte zum vierten Mal und am Maria-Sibylla-Merian-Gymnasium als Premiere statt. Vier Unternehmen nutzten die Möglichkeit, den Schülerinnen und Schülern ihre Tätigkeiten vorzustellen. Neben hygi.de, Karthaus & Engberding sowie Fa. Münstermann, die den Handel, das Handwerk und den Maschinenbau repräsentierten, war auch die Westfalenfleiß GmbH mit dabei. „Unser Ziel war es, bei den Schülerinnen und Schülern Berührungsängste zu Menschen mit Behinderung abzubauen und ihnen Perspektiven aufzuzeigen für eine spätere Tätigkeit in der Eingliederungshilfe“, erklärt Birgit Honsel-Ackermann, Referentin für Öffentlichkeitsarbeit & Freiwilligenmanagement der Westfalenfleiß GmbH.

So bekamen die Jugendlichen zunächst allgemeine Informationen über die Westfalenfleiß GmbH und über Berufe, die in der Eingliederungshilfe relevant sind.  Danach konnten die Schülerinnen und Schüler in kleinen Gruppen verschiedene Stationen durchlaufen, die von Birgit Honsel-Ackermann sowie Pia Siekhaus, Referentin für Social Media & Freiwilligenmanagement und Soraja Zeraatpisheh, Absolventin des Freiwilligen Sozialen Jahres angeboten wurden. Kräftig unterstützt wurden die Organisatorinnen von drei Nutzerinnen der Wohnstätte Telgte, die auch in der Westfalenfleiß-Werkstatt am Orkotten arbeiten. Diese spielten mit den Jugendlichen unter der Anleitung von Soraja Zeraatpisheh „Alle würfeln mit“. Zeigte der Würfel eine Zahl, durften die Teilnehmenden eine Figur weitersetzen, zeigte der Würfel die Worte „Frag was“, durfte die betreffende Person den anderen am Tisch Fragen stellen. So kamen die Frauen mit Behinderung mit den Schülerinnen und Schülern unkompliziert ins Gespräch und beide Seiten konnten in lockerer Runde allerhand voneinander erfahren.

An den anderen Stationen wurden die jungen Leute in die Situation von Menschen mit Behinderung und deren Assistenten versetzt. In wechselnden Rollen hatten sie die Aufgabe, einen Rollstuhlparcours zu absolvieren und mussten sich schließlich an der nächsten Station mit verbundenen Augen durch den Raum führen lassen. „Es ist ein komisches Gefühl, auf andere Menschen angewiesen zu sein, um sich sicher fortbewegen zu können“, resümiert eine Schülerin. Aber auch die Rolle der Assistenten sei nicht einfach. Man müsse Vertrauen schaffen und total aufpassen, dass man nirgendwo aneckt. Der Rollentausch machte den Siebtklässlern sichtlich Spaß.

Am Ende bekamen die Jugendlichen noch einen Flyer ausgehändigt, auf dem alle Möglichkeiten aufgezeigt werden, die jungen Menschen bei Westfalenfleiß angeboten werden - vom Boys- und Girlsday über Praktika, verschiedene Ausbildungsplätze bis zum Freiwilligen Sozialen Jahr. „So habt Ihr eine gute Chance, zunächst den Bereich der Eingliederungshilfe kennen zu lernen, um danach zu entscheiden, ob ein sozialer Beruf für Euch das Richtige ist“, gab Birgit Honsel-Ackermann den Schülerinnen und Schülern mit auf den Weg.

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