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Dieses Angebot ist ein Unikum – Zahnärzterunde bei Westfalenfleiß

„Sie haben einen großen Vorsprung vor uns. Sie kennen Westfalenfleiß und das Angebot des Zahnmedizinischen Dienstes viel besser als wir“, begrüßte Hannelore Böhnke-Bruns, Sprecherin der Geschäftsführung, die Anwesenden. Sie und Franziska Trappe, Pädagogische Geschäftsführung hatten zur sogenannten `Zahnärzterunde´ eingeladen. Damit bedankt sich die Geschäftsführung gewöhnlich einmal im Jahr für das Engagement der Zahnärzte, der zahnmedizinischen Fachangestellten und der Sponsoren, die für den Zahnmedizinischen Dienst am Kesslerweg aktiv sind. 

Mit finanzieller und ideeller Unterstützung seitens des Vereins `Oral-Gesundheit inklusiv e.V.´ (hervorgegangen aus der Konrad-Morgenroth-Förderergesellschaft) sowie der Dieter Kunath-Stiftung konnte 1989 der erste Behandlungsraum der Zahnstation im Gebäude der Westfalenfleiß Hauptwerkstatt eingerichtet und der Dienst gestartet werden.  Später kam noch eine weitere Behandlungseinheit hinzu. Von dem Angebot profitieren die Beschäftigten der Werksstatt für behinderte Menschen und die Nutzer*innen der Wohnangebote der Westfalenfleiß GmbH. Dort haben sie die Möglichkeit, sich innerhalb der ihnen bekannten räumlichen Umgebung von den Zahnärzten Dr. André Wöhner, Stefan Wegmann und Dr. Saskia Holstiege zahnärztlich versorgen zu lassen. Die zahnmedizinischen Fachangestellten, Ute Wolf und Claudia Schepers-Bäcker führen regelmäßige Prophylaxe-Behandlungen durch. Die Inanspruchnahme ist freiwillig. Derzeit erbringt der Dienst Leistungen für rund 200 Patentinnen und Patienten. 

„Damit hat Westfalenfleiß ein absolutes Alleinstellungsmerkmal, das ist etwas ganz Besonderes“, betonte Hannelore Böhnke-Bruns und sprach allen Beteiligten ihren Dank aus, insbesondere auch für die Weiterführung des Dienstes in den letzten beiden Jahren unter erschwerten Corona-Bedingungen. Das sei tatsächlich nicht leicht gewesen in dieser Zeit, insbesondere habe dadurch die sonst reguläre Schulung für Mitarbeitende des Wohnverbundes im Hinblick auf die Unterstützung bei der Zahnhygiene ein wenig gelitten, bedauerte Dr. André Wöhner. Das soll nun aber wiederaufgenommen und fortgeführt werden. Denn gerade die Vorbeugung vor Zahnerkrankungen sei das Herzstück des Dienstes. 

Dr. Saskia Holstiege brachte als besonderes Anliegen die zahngesunde Ernährung ein. „Es müsse sich ein grundsätzliches Bewusstsein dafür entwickeln“, erklärte sie. Die Geschäftsführung sagte zu, das Thema erneut mit der hauseigenen Ökotrophologin und den Selbstvertretungsgremien aufzugreifen. 

Dr. Richard Siepe, Vorsitzender des Vereins `Oral-Gesundheit inklusiv e.V.´ und Prof. Dr. Klaus-Michael Müller, Vorsitzender der Dieter Kunath-Stiftung stellten weiterhin finanzielle Unterstützung in Aussicht. Letzterer bedankte sich als Vater eines behinderten Sohnes auch im Namen aller Eltern für diese einmalige Möglichkeit der individuellen und vertrauensvollen zahnärztlichen Behandlung ihrer Angehörigen. Das sei gerade für Menschen mit Behinderung von immens großer Bedeutung. 

Bei Kaffee und Kuchen und angeregten Gesprächen fand der Nachmittag einen schönen Ausklang.

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