Westfalenfleiß-Werkstattrat für Projektstudie ausgewählt

„Selbstvertretung von Werkstätten in NRW“ – das ist der Titel eines Modell-Projektes, das von der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe und dem Paritätischen NRW in Zusammenarbeit mit der Landes-Arbeitsgemeinschaft der WfbM in NRW über einen Zeitraum von drei Jahren durchgeführt wird. Finanziell unterstützt wird das Vorhaben von der Stiftung Wohlfahrtspflege NRW. 

Im Rahmen des Projektes soll untersucht werden, wie Werkstatträte und ihre Vertrauenspersonen arbeiten, welche Themen sie beschäftigen, mit welchen Problemen sie sich konfrontiert sehen und was sie benötigen, um gut zu arbeiten. Als Studienobjekte wurden von 27 Werkstatträten, die sich mit einem von der Projektgruppe entwickelten Fragebogen beworben hatten,  fünf nach bestimmten Merkmalen ausgewählt. Dazu gehört auch der Werkstattrat der Westfalenfleiß GmbH. Außerdem wird auch die Landesarbeitsgemeinschaft Werkstatträte NRW (LAG WR NRW) in die Studie einbezogen. 

„Wir freuen uns sehr, dass wir dabei sind  und wir sind gespannt, wie es weitergeht“, richtete Hubert Puder, Sprecher der Westfalenfleiß-Geschäftsführung, das Wort an die Projektgruppe unter  der Leitung von Diakonie-Mitarbeiterin Theresia Ehlen bei deren ersten Besuch in der Westfalenfleiß-Werkstatt. Dabei ging es zunächst einmal um das gegenseitige Kennenlernen und um das Erklären der weiteren Vorgehensweise. 

In den kommenden Monaten werden mit den beteiligten Werkstatträten, ihren Vertrauenspersonen und der jeweiligen Werkstattleitung Gespräche zu deren Struktur, deren Arbeitsweise und zu möglichen Schwierigkeiten bei ihrer Tätigkeit geführt. Anschließend wird gemeinsam überlegt, wie die Arbeit von Werkstatträten verbessert und weiter entwickelt werden kann. Aus den gewonnenen Erkenntnissen wird am Ende ein Leitfaden erstellt, der wiederum anderen Werkstatträten in NRW Unterstützung bieten soll. 

„Die Projektgruppe hat uns einen langen Fragenkatalog gegeben. Da wird es schon eine Weile dauern, bis wir die alle aufgearbeitet haben“, stellt Frank Szypior, Vorsitzender des Gesamtwerkstattrates der Westfalenfleiß GmbH, fest. „Aber wir sind stolz, dass wir unsere Erfahrungen in die Entwicklung eines landesweiten Leitfadens für Werkstatträte einbringen dürfen. Über das Ergebnis werden wir dann berichten.“

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