Werkstattrat zu Besuch auf der Werkstätten - Messe in Nürnberg

Mit annähernd 170 Ausstellern und über 15.000 Besuchern ist die Werkstätten-Messe seit Jahren Deutschlands meistbesuchte Sozial- und Bildungsmesse. Hier präsentieren sich Einrichtungen für behinderte Menschen aus dem gesamten Bundesgebiet und dem europäischen Ausland sowie Dienstleister, die ihre Angebote und Artikel von und für Werkstätten vorstellen. Sie zeigen Lösungen und Konzepte für eine erfolgreiche Inklusion – und welche hervorragenden Produkte dabei entstehen.

Auch der Werkstattrat der Westfalenfleiß GmbH, vertreten durch Frank Szypior, Vorsitzender des Gesamt-Werkstattrates, und Ansgar Wischnewski, Vorsitzender des ISM-Werkstattrates, waren dieses Jahr in Nürnberg mit von der Partie. Begleitet wurden sie auf ihrer Reise nach Mittelfranken von ihren Vertrauenspersonen Heiner Viefhues und Joachim Schreiber.

Die seit 1991 jährlich stattfindende Werkstätten-Messe hat das Ziel, der Öffentlichkeit die Fähigkeiten von Menschen mit Behinderungen zu präsentieren. Sie versteht sich als Leistungsschau der Werkstätten für behinderte Menschen und als Fachmesse für berufliche Bildung sowie als  Begegnungsstätte für Werkstätten und Unternehmen.

Dabei steht der Inklusionsprozess von Menschen mit Behinderung im Mittelpunkt. Es werden Fragen rund um die gleichberechtigte gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Behinderung thematisiert - insbesondere die Teilhabe am Arbeitsleben. Was ist Inklusion und wie kann diese umgesetzt werden? Was muss sich hierfür in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft ändern? Sehr wichtig war auch die Sichtweise und Fragestellung: Wie sehen das die Menschen mit Behinderung selbst?

Auch die diesjährige Werkstätten-Messe stellte wiederum eine einzigartige Basis der Begegnung dar. Sie sprach Facheinkäufer aus Industrie, Großhandel und Dienstleistungsgewerbe, Werkstätten sowie Endverbraucher gleichermaßen an.

„Die vier Tage in Nürnberg waren sehr informativ“, resümiert Frank Szypior. Er habe viele Anregungen und Ideen bekommen. Das vielfältige Rahmenprogramm bestehend aus thematischen Beiträgen verschiedener Werkstätten, Fachvorträgen, Mitmach-Workshops für Groß und Klein und musikalischen Einlagen habe die Zeit vergehen lassen wie im Flug. „Wir freuen uns schon auf die Messe im kommenden Jahr“, sind sich Frank Szypior und Ansgar Wischnewski einig.

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