Werkstatträte-Schulung der AWO Westliches Westfalen

Die gewählten Werkstatträte in den Werkstätten für behinderte Menschen sind nun seit fast vier Jahren gefestigt im Amt. Da ist es Zeit, Rückblick und Vorschau zu halten. Gelegenheit dazu bot sich auf der Schulung der AWO Westliches Westfalen im „Haus der Perspektive“ in Netphen Deuz. Mit dabei war auch der Werkstattrat der Westfalenfleiß GmbH. 

In der Fortbildungsveranstaltung wurde im Austausch mit den Werkstattratsmitgliedern anderer AWO-Werkstätten der Blick auf die Mitbestimmung, Mitwirkung und Unterrichtung der Werkstatträte in ihren jeweiligen Unternehmen gerichtet. Anhand von Beispielen aus dem Werkstattalltag wurden Theorie und Praxis zusammengefügt. 

Insbesondere die Fragen rund um das Thema Mitbestimmung standen im Fokus. Mit dem neuen Bundesteilhabegesetz sind seit dem 01. Januar 2017 die Rechte von Werkstatträten ausgeweitet worden. Bis dahin durfte der Werkstattrat nur mitwirken.

Seit dem 01.01.2017 dürfen die Werkstatträte in einigen Angelegenheiten mitbestimmen.

Das bedeutet, dass einige Dinge nur mit der ausdrücklichen Zustimmung des  Werkstattrates umgesetzt werden dürfen. Mit diesen und anderen Neuerungen ist die Beteiligung von Werkstatträten seit Anfang 2017 weiter gestärkt worden. 

„Jedem Mitglied der Gremien ist bewusst geworden, welch vielseitiger und verantwortungsvoller Aufgabenbereich mit diesem Amt verbunden ist“, resümiert Frank Szypior, Vorsitzender des Gesamtwerkstatrates. „Und seitdem es die Mitbestimmung gibt, sind die Anforderungen noch gewachsen. Dafür haben wir jahrelang gekämpft, aber es ist uns jetzt auch klar geworden, dass die Tätigkeit als Werkstattrat dadurch noch anspruchsvoller geworden ist.“ 

Zum Abschluss eines arbeitsreichen Fortbildungstages erhielt jeder Teilnehmer ein Zertifikat ausgehändigt.

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