Kommunikation heißt ´miteinander sprechen`

…diese und noch viele weitere Erkenntnisse erhielten die zehn Teilnehmerinnen und Teilnehmer der internen Fortbildung mit dem Titel ´KuKuK`. Im Rahmen ihrer persönlichen beruflichen Qualifizierung haben sich die teilnehmenden Beschäftigten innerhalb von vier Wochen an sieben ganzen Arbeitstagen mit den Westfalenfleiß-Mitarbeiterinnen und Seminarleiterinnen, Hildegard Wilken und Marlies Autering getroffen, um Schlüsselqualifikationen für die Ausübung einer möglichen späteren Tätigkeit auf einem Außenarbeitsplatz oder für den Übergang auf den allgemeinen Arbeitsmarkt zu erwerben. 

Die drei Buchstaben „K“ im Seminartitel stehen für: Kommunikation, Konfliktbewältigung und Kooperation. Zu jedem Thema gab es Gespräche, Übungen und Rollenspiele. „Wir haben uns zum Beispiel vorgestellt, dass wir auf einer Insel gestrandet sind“, berichtet eine Teilnehmerin. „Da mussten wir uns genau überlegen, wie wir überleben können und das ging nur im Team.“  Gemeinsam haben sie zusammengetragen, was sie benötigen, wer mit seinen individuellen Stärken etwas dazu beitragen kann und wie die Schritte zum Überleben umgesetzt werden können. „Wir haben festgestellt, dass wir nur eine Chance haben, wenn wir als Gruppe zusammenhalten und uns miteinander absprechen und das ist bei der Arbeit auch wichtig“, resümiert sie. 

Zum Thema ´Konfliktbewältigung` hatte Ina Dresemann ein Problem aus ihrem Alltag in der Werkstatt eingebracht. „Da ist ein Kollege, der mich oft beleidigt und das möchte ich nicht. Wie kann ich das ändern?“ Dazu schlug Seminarleiterin Hildegard Wilken eine Strategie vor: „Um diesen Konflikt anzupacken, arbeiten wir nach dem Prinzip der vier Fußstapfen.“ Aus Pappe wurden symbolisch vier Fußabdrücke ausgeschnitten und mit Fragen beschriftet, die Schritt für Schritt zur Konfliktlösung beitragen sollen: Was ist passiert? Warum ist das passiert? Was wünsche ich mir? Womit geht es uns beiden gut? Sie habe dazu viele gute Ratschläge aus der Gruppe erhalten, freut sich Ina Dresemann. „Jetzt muss ich das nur noch umsetzen, und das ist gar nicht so leicht“, stellt sie fest. 

Das sei ein ganz wichtiger Aspekt dieser Fortbildung, erklärt Seminarleiterin Marlies Autering: „Das hier Gelernte muss in den Arbeitsalltag übertragen, weiter trainiert und reflektiert werden.“ Deshalb sei es auch vorgesehen, nach einer Weile noch einmal zusammen zu kommen und zu berichten, wie es den Seminarteilnehmern mit ihren in der Fortbildung erworbenen Kenntnissen ergangen sei. 

Aber bis dahin ist noch Zeit. Zunächst erhalten die Anwesenden ein großes Lob von Hildegard Wilken und Marlies Autering: „Ihr ward ein toller Kurs, ihr habt engagiert mitgemacht und viele gute Beiträge geleistet.“ 

Auch die Teilnehmer sind sich einig, dass sie viel gelernt haben und die Kenntnisse im Arbeitsalltag gut gebrauchen können. Als Wertschätzung sowie Nachweis erhielten sie am Ende ein Zertifikat, auf dem alle Themen des Seminars aufgelistet sind und das sie späteren Bewerbungen beilegen können.

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