Die Agentur für Arbeit Ahlen/Münster und die Westfalenfleiß GmbH wollen die Inklusion vor allem junger Menschen mit Behinderung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt gemeinsam vorantreiben. Eine Vereinbarung mit diesem Ziel haben Martin Becker und Joachim Fahnemann, die Geschäftsführer beider Einrichtungen, jetzt unterzeichnet. Vorgesehen ist, dass gegenüber den Vorjahren noch mehr Menschen mit Behinderung, die bei Westfalenfleiß an so genannten Berufsbildungsmaßnahmen teilnehmen, Praktika in externen Betrieben und Verwaltungen absolvieren. Fachkräfte der Westfalenfleiß GmbH sollen ihnen dabei jederzeit unterstützend zur Seite stehen. „Wir haben uns sehr bewusst hohe Ziele gesetzt, weil wir uns als Träger einer Werkstatt für behinderte Menschen dem Leitbild der Inklusion in besonderem Maße verpflichtet fühlen. Aber zumindest in der Arbeitswelt steckt das auch vier Jahre nach Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention noch immer in den Kinderschuhen“, erklärt Westfalenfleiß-Geschäftsführer Martin Becker seine Motivation und zeigt sich gleichzeitig optimistisch: „Das wollen wir ändern“. Dass das gelingt, daran hat Arbeitsagentur-Chef Joachim Fahnemann keine Zweifel: „Ich bin mir sicher, dass wir mit unserem Vorhaben auf eine gute und verlässliche Unterstützung vieler Betriebe und Verwaltungen in Münster bauen können.“

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