Der Berufsbildungsbereich engagiert sich für die Umwelt

Was muss ich bei der Mülltrennung beachten? Was versteht man unter Recycling? Wie entlasten wir unsere Umwelt durch Wiederverwendung von Abfall? Solche und weitere Fragen zum Thema Umweltschutz standen im Rahmen der beruflichen Qualifizierung im Berufsbildungsbereich (BBB) am Kesslerweg auf dem Programm. 

Um sich diesem Thema praktisch zu nähern, beteiligten sich die Maßnahmeteilnehmer zusammen mit zwei Bildungsbegleitern an der diesjährigen „Aktion Sauberes Münster“. Mit Greifzangen und Müllsäcken machten sie sich auf, um den hinter der Westfalenfleiß-Sporthalle gelegenen Wald von nachlässig weggeworfenem Unrat zu befreien. 

„Man kann es gar nicht glauben, was die Leute alles einfach so wegschmeißen“, empören sich die Maßnahmeteilnehmer. „Flaschen, Papier, Plastiktüten. Wir haben gelernt, dass man das alles wiederverwerten kann. Und dann verschmutzen sie auch noch die Natur. Vier große Müllsäcke haben wir allein in dem kleinen Wäldchen hinter der Werkstatt aufgesammelt.“ 

Diese Erfahrung machten wohl alle 280 Gruppen, die sich 2017 an der, unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Markus Lewe stehenden „Aktion Sauberes Münster“ beteiligt haben. Insgesamt rund 11000 Freiwillige sammelten zusammen 25 Tonnen Müll - von Zigarettenkippen, Autoreifen, Ölkanistern bis hin zu Kühlschränken und Farbeimern. 

Die Abfallwirtschaftsbetriebe führen diese Aktion seit mehr als 10 Jahren erfolgreich durch, vor allem mit dem Hintergrund, die Bürger der Stadt dafür zu sensibilisieren, ihren Müll fachgerecht zu entsorgen. „Das war auch unser Ziel, als wir beschlossen haben, uns daran zu beteiligen“, erklärt Ulrike Hochstrat, Bereichsleiterin des BBB. „Ich bin mir ziemlich sicher, dass unsere Maßnahmeteilnehmer ihren Müll in Zukunft nicht achtlos in der Natur entsorgen werden.“

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