Abschied vom „alten“ Werkstattrat

Alle vier Jahre wird der Werkstattrat neu gewählt. Die Vorbereitungen für die Neuwahlen bei der Westfalenfleiß GmbH Mitte Oktober sind bereits getroffen. Zeit, dem „alten“ Werkstattrat einen Dank auszusprechen. Der Vorsitzende des Gesamtwerksattrates, Frank Szypior, hatte aus diesem Anlass die noch amtierenden Werkstattratsmitglieder zu Kaffee und Kuchen eingeladen und begrüßte die Geschäftsführung und seine Kollegen. 

Geschäftsführerin, Gerda Fockenbrock, sprach den Anwesenden - auch im Namen von Hubert Puder -  ihren Dank aus: „Es ist mir ein großes Anliegen, Ihnen heute für Ihr Engagement zu danken. Sie alle haben einen tollen Einsatz geleistet, haben sich laufend fortgebildet und sich immer mehr Wissen angeeignet. Sie haben sich für die Rechte und die Interessen Ihrer Kollegen in der Werkstatt stark gemacht. Das Vertrauen, das von Ihren Kollegen in Sie gesetzt wurde, haben Sie bestens erfüllt.“ Sie erinnerte auch daran, dass es bei der Westfalenfleiß GmbH bereits seit Langem Tradition ist, die Beschäftigten mit einzubeziehen: „Schon lange bevor es gesetzlich vorgeschrieben war, haben wir uns als Geschäftsführung regelmäßig mit Delegierten aus den Reihen der Beschäftigten zusammengesetzt.“ Ihr besonderer Dank gelte Frank Szypior, der von Anfang an als Vorsitzender des Gremiums aktiv gewesen sei und seine Aufgaben hoch engagiert wahrnehme. 

Der so Angesprochene nahm das Lob gerne entgegen. „Ich habe dieses Amt nun schon seit über 20 Jahren und ich mache es noch immer gerne“, erklärte er und schmunzelnd fügte er hinzu: „Ich hoffe, dass ich in der neuen Periode wiedergewählt werde.“ 

Zur Wiederwahl hat sich auch Werkstattratsmitglied, Werner Pamme, aufstellen lassen. „Es hat mir riesigen Spaß gemacht. Durch die Fortbildungen und die Diskussionen mit den Kollegen habe ich viel dazu gelernt. Und ich habe so auch die Gelegenheit, andere Zweigwerkstätten kennen zu lernen. Das finde ich sehr interessant“, erläutert er seine Motivation, auch in den kommenden vier Jahren wieder dabei sein zu wollen. 

Heiner Viefhues, Gruppenleiter in der Zweigwerkstatt am Höltenweg 118 und seit 10 Jahren Vertrauensperson für den Werkstattrat, möchte sich ebenfalls weiter engagieren: „Die Begleitung des Gremiums ist zwar deutlich zeitaufwändiger, als ich vorher gedacht habe, aber es ist eine sehr schöne Aufgabe. Deshalb habe ich mich wieder zur Wahl gestellt.“

Er hoffe, dass möglichst viele „alte“ Werkstattratsmitglieder wiedergewählt werden, denn dann könne man auf dem bereits zusammen Erarbeiteten aufbauen und davon profitieren. 

Zwanzig Beschäftigte haben sich für die Neuwahlen aufstellen lassen, neun können Einzug in den Werkstattrat halten. Da wird es spannend, ob dieser Wunsch in Erfüllung geht.

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